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Wählen Sie eine MP3-Datei, und der Viewer liest direkt im Browser das ID3v2-Tag am Dateianfang (Versionen 2.2, 2.3 und 2.4) sowie das ID3v1- oder ID3v1.1-Tag in den letzten 128 Bytes. Jeder Frame erscheint in einer Tabelle mit Kennung, Byte-Offset, angegebener Größe, Textkodierung, Sprache, Beschreibung und Wert; mehrwertige Text-Frames aus v2.4 werden auf eigene Zeilen verteilt, Unter-Frames in Kapiteln (CHAP) und Inhaltsverzeichnissen (CTOC) werden ebenfalls aufgeklappt. Zum Cover werden nur Bildtyp, MIME-Typ, Beschreibung und Größe angezeigt. Außerdem findet der Viewer den ersten MPEG-Audio-Frame-Header und zeigt MPEG-Version, Layer, Bitrate, Abtastrate, Kanalmodus und die übrigen Header-Bits, liest Xing-, Info- und VBRI-Header und versieht die Spieldauer mit ihrer Quelle: xing, vbri, cbr-estimate oder unknown. Auffälligkeiten landen in einer eigenen Problemtabelle, das komplette Ergebnis lässt sich als JSON-Bericht herunterladen.
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Wählen Sie die MP3-Datei auf dieser Seite aus – die Tag-Tabelle listet sofort jeden ID3-Frame mit Kennung, Position und Wert, ganz ohne Tag-Editor oder Konto. Typische Einträge sind TIT2 für den Titel, TPE1 für den Interpreten und TALB für das Album, jeweils mit Textkodierung und angegebener Größe. Das Gesamtergebnis können Sie als .tags.json-Bericht herunterladen.
Nein. Die MP3 wird im geöffneten Browser-Tab Byte für Byte ausgewertet, Titel, Interpreten und andere Tag-Werte verlassen Ihr Gerät nicht. Auch im Browser-Speicher wird nichts abgelegt, nach einem Neuladen ist das Werkzeug wieder leer. Den JSON-Bericht erzeugt derselbe Tab lokal.
Öffnen Sie diese Seite in Edge, Chrome oder Firefox unter Windows 11 und wählen Sie die MP3 aus; der Viewer zeigt alle Frames, auch die, die der Explorer im Eigenschaften-Dialog ausblendet. Dazu gehören etwa benutzerdefinierte TXXX-Felder, Kommentare mit Sprache, Kapitel und unbekannte Frame-Kennungen. Unter macOS, Linux und auf Smartphones funktioniert es genauso im Browser.
Wird aus „ä“ ein „ä“, wurden UTF-8-Bytes gespeichert, das Tag deklariert aber ISO-8859-1 als Kodierung. ID3v1 kennt gar kein Kodierungsfeld und wird laut Spezifikation immer als ISO-8859-1 gelesen, ebenso jeder ID3v2-Frame mit Kodierungsbyte 0. Der Viewer hält sich an die Angabe und rät nicht; die Spalte Textkodierung zeigt das Problem, und ein Tag-Editor, der als UTF-16 oder in ID3v2.4 als UTF-8 speichert, behebt es.
Innerhalb von 128 KB hinter dem ID3-Tag wurde kein gültiger MPEG-Frame-Header gefunden – die Datei enthält also sehr wahrscheinlich kein MP3-Audio. Typische Ursachen sind eine nur umbenannte FLAC-, Ogg-, WAV- oder M4A-Datei oder ein abgebrochener Download. Hat die Datei kein ID3-Tag, erscheint nur diese Fehlermeldung, und das tatsächliche Format wird nicht genannt; prüfen Sie es dann mit einem anderen Werkzeug. Ist ein ID3-Tag vorhanden, werden die Tags trotzdem angezeigt, und folgt direkt dahinter die Signatur eines anderen Formats, erscheint zusätzlich ein Hinweis darauf.
Erlaubt sind MP3-Dateien bis 128 MB; gelesen werden ID3v2.2, ID3v2.3, ID3v2.4, ID3v1 und ID3v1.1. Komprimierte oder verschlüsselte Frames erscheinen nur mit ihrer Länge, ein komprimiertes ID3v2.2-Tag beendet die Auswertung. APE- und Lyrics3-Tags werden nicht gelesen. Die Tabelle fasst bis zu 20.000 Zeilen; darüber hinaus fallen ganze Zeilen weg, und ein Hinweis erscheint.
Wie genau die Spieldauer ist, verrät die Quelle daneben: xing und vbri beruhen auf einer vom Encoder geschriebenen Frame-Anzahl, cbr-estimate wird aus der Bitrate des ersten Frames berechnet. Diese Schätzung teilt die Audio-Bytes durch die Bitrate und liegt bei variabler Bitrate ohne Xing- oder VBRI-Header oft deutlich daneben. Im Free-Format steht unknown ohne Zahl.
Die Bitrate im Panel des MPEG-Headers gilt nur für den ersten Frame – bei CBR ist sie die Bitrate des ganzen Stücks, bei VBR nicht. Gibt es einen Xing- oder VBRI-Header, ergibt dessen Byte-Anzahl mal 8 geteilt durch die Spieldauer die durchschnittliche Bitrate. Weicht diese Byte-Anzahl um mehr als 1 % von der gemessenen Audiogröße ab, erscheint ein Hinweis auf abweichende Angaben, kein Befund über Beschädigung.
Der Viewer fällt kein Urteil über Viren oder Sicherheit; er liest nur Tag-Text und Header, spielt kein Audio ab und stellt kein Coverbild dar. Einige Player hatten in der Vergangenheit Schwachstellen bei fehlerhaften Tags, deshalb begrenzt dieser Parser Frame-Anzahl, Textmenge und Kapiteltiefe und protokolliert Auffälliges. Für eine Sicherheitsprüfung brauchen Sie einen Virenscanner.
ID3v2 steht am Anfang der MP3, ist variabel lang und unterstützt Unicode-Text sowie Cover, ID3v1 ist ein fester 128-Byte-Block ganz am Ende. Titel, Interpret und Album haben in ID3v1 je 30 Bytes in ISO-8859-1, das Genre ist eine Zahl von 0 bis 191; ID3v1.1 nutzt die letzten zwei Kommentar-Bytes für die Titelnummer. Eine Datei kann beide enthalten, die Spalte Quelle unterscheidet sie.
Nein. Zum eingebetteten Cover zeigt der Viewer nur Infos wie Bildtyp, MIME-Typ, Beschreibung und Größe in Bytes. Die Bilddaten im APIC- oder PIC-Frame werden nie dargestellt, nicht in Base64 umgewandelt und nicht zum Download angeboten; auch der JSON-Bericht enthält nur diese Angaben. Das Bild selbst exportieren Sie mit einem Tag-Editor oder Player.