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Nach Auswahl einer .epub-Datei öffnet der Viewer den ZIP-Container, prüft den unkomprimierten mimetype-Eintrag, folgt META-INF/container.xml zur OPF-Paketdatei und zeigt EPUB-Version, Titel und Untertitel, Urheber und Mitwirkende mit Rollencode, Verlag, Sprache, Erscheinungs- und Änderungsdatum, Schlagwörter, Rechtehinweis und Beschreibung. Jede dc:identifier-Angabe erscheint mit ihrem Schema; die eindeutige Kennung ist mit einem Stern markiert, Werte im Format ISBN-10, ISBN-13 oder UUID werden erkannt und die ISBN-Prüfziffer berechnet. Die Spine wird in Lesereihenfolge mit idref, Pfad, Medientyp und Linear-Kennzeichen aufgelistet, daneben das verschachtelte Inhaltsverzeichnis aus dem nav-Dokument (EPUB 3) oder der NCX (EPUB 2). Dazu kommen Manifest-Zählungen nach Medientyp, ins Leere zeigende Spine-Verweise, weitere Paketdateien, verschleierte Schriften sowie JSON-Downloads für Metadaten und Inhaltsverzeichnis.
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Wählen Sie die .epub-Datei aus; der Viewer zeigt sofort Titel, Untertitel, Urheber mit Rollen, Verlag, Sprache, Datumsangaben, Schlagwörter, Rechte und Beschreibung aus der OPF-Datei. Alle Werte stehen so da, wie sie in der Datei geschrieben sind, inklusive überzähliger Leerzeichen – praktisch, um Katalogfehler vor der Veröffentlichung zu finden.
Die ISBN steht in einem dc:identifier-Element der OPF-Datei; die Tabelle Kennungen listet sie mit Schema und der Erkennung isbn auf. Bindestriche, Leerzeichen und Präfixe wie urn:isbn: werden für die Prüfziffer ignoriert, der angezeigte Wert bleibt aber unverändert. Die vom Paket als eindeutig benannte Kennung trägt einen Stern.
Nein. Die EPUB-Datei wird im Browser-Tab entpackt und ausgewertet und an keinen Server geschickt. Gelesen werden container.xml, die OPF-Datei und das Inhaltsverzeichnis sowie, falls vorhanden, META-INF/encryption.xml zur Erkennung eines Schutzes; sonst wird nichts entpackt. Das Ergebnis landet nicht im Browserspeicher und ist nach dem Schließen des Tabs weg.
Öffnen Sie diese Seite in einem aktuellen Edge, Chrome, Firefox oder Safari unter Windows oder macOS und wählen Sie die Datei – eine Installation ist nicht nötig. Das Entpacken nutzt die eingebaute deflate-raw-Dekompression des Browsers; sehr alte Versionen melden, dass Dekompression nicht verfügbar ist.
Ja, mit einem aktuellen Browser: Über die Dateiauswahl holen Sie die EPUB-Datei aus der Dateien-App oder dem Download-Ordner, danach erscheinen dieselben Tabellen wie am PC. Ältere iPadOS-Versionen ohne passende Dekompression zeigen eine klare Meldung statt eines unvollständigen Ergebnisses.
Die Datei wurde im ZIP64-Format gepackt, das für Archive über 4 GB oder sehr viele Einträge gedacht ist; der Viewer liest nur klassisches ZIP. Für EPUB ist ZIP64 praktisch nie nötig. Exportieren Sie das Buch aus dem Erstellungsprogramm neu oder packen Sie es mit einem Werkzeug, das ZIP64 nur bei Bedarf verwendet.
Der Viewer kann DRM-Schutz erkennen: Liegen Lizenzdateien von Adobe, Apple oder Readium bei oder verschlüsselt encryption.xml mehr als Schriften, bricht er ab und zeigt weder Metadaten noch Spine noch Inhaltsverzeichnis. Es wird nichts entschlüsselt. Die Buchdaten sehen Sie in der Lese-App oder dem Shop, aus dem das Buch stammt.
Die OPF-Datei, container.xml und das Inhaltsverzeichnis müssen UTF-8 oder ASCII sein. Eine in ISO-8859-1 oder Windows-1252 gespeicherte Datei mit Umlauten ist kein gültiges UTF-8 und wird als solche abgelehnt, ohne Ersatzzeichen; sind die Bytes gültig, deklariert die XML-Kopfzeile aber eine andere Kodierung, erscheint der Hinweis auf eine nicht unterstützte Kodierung. Betrifft das nur das Inhaltsverzeichnis, bleibt es bei einer Warnung und die Metadaten werden angezeigt. Ein BOM am Anfang wird entfernt.
Die maximale Größe liegt bei 50.000.000 Byte, also rund 50 MB pro EPUB-Datei; größere Dateien werden abgewiesen, bevor etwas gelesen wird. Jeder gelesene XML-Teil darf entpackt bis 16 MiB haben. Bildlastige Bücher unter der Grenze sind kein Problem, weil Bilder nicht entpackt werden.
Der Viewer behandelt container.xml, OPF-Datei, Inhaltsverzeichnis und gegebenenfalls encryption.xml rein als Daten: Er rendert keine Kapitel, führt keine Skripte aus und lädt keine im Buch verlinkten Fernressourcen. Solche Verweise werden nur gezählt. XML-Tiefe, Knoten- und Attributzahl sind begrenzt. Für das Verhalten des Buches in einem Reader mit Skriptausführung bürgt das nicht.
Die Spine legt fest, in welcher Reihenfolge ein Reader die Dateien durchblättert; das Inhaltsverzeichnis ist ein Sprungmenü, das Dateien auslassen oder auf Stellen innerhalb eines Kapitels zeigen kann. Spine-Einträge mit linear=no, etwa Fußnotenseiten, werden markiert, nicht weggelassen. Beide Tabellen stehen deshalb getrennt und klar beschriftet nebeneinander.
Der Viewer übernimmt Rollencodes unverändert aus der Datei und zeigt sie in eckigen Klammern, also [edt] für Herausgeber und [aut] für Autor; er deutet nichts um. Urheber ohne Rolle erscheinen ohne Klammer. Stimmt eine Rolle nicht, ist die Angabe in der OPF-Datei falsch, nicht die Anzeige. Ebenso belegen angezeigte Metadaten nicht, dass das Inhaltsverzeichnis lesbar war: Fehlt es oder ist es fehlerhaft, erscheinen die Metadaten trotzdem mit einem Hinweis zum Inhaltsverzeichnis.